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SQUEEZE-OUT

Um einen sog. "Squeeze-Out" zu verstehen, sollte gesagt sein, dass es sich dabei um einen bestimmten Fall in der Situation einer Übernahme einer Aktiengesellschaft durch ein anderes Unternehmen handelt. Im Rahmen solcher Übernahmen bietet das übernehmende Unternehmen den Aktionären des Übernahmekandidaten für deren Anteile einen fixen Preis an. Dieser liegt oft ca. 20% über dem aktuellen Aktienkurs. Der Aktionär erhält also einen sehr attraktiven Preis für die entsprechenden Aktien in seinem Depot, vorausgesetzt er nimmt das Angebot an (üblich). Oft ist es so, dass der Anleger der übernommenen Unternehmens jedoch nicht den gesamten Betrag in bar ausgezahlt bekommt, sondern nur einen Teilbetrag. Zusätzlich tauscht dann das übernehmende Unternehmen eigene Aktien gegen die des übernommenen Unternehmen ein und überträgt sie in das Depot des Anlegers.

Hier kommt der Squeeze-Out ins Spiel. Lehnt der Aktionär des zu übernehmenden Unternehmens die Angebote des übernehmenden Unternehmens ab, kann es dazu kommen, dass er irgendwann 'aus dem Unternehmen gedrängt wird". Kontrolliert das Käufer-Unternehmen mindestens 95% der stimmberechtigten Anteilsscheine, hat er das Recht, genau das zu tun und sich so die restlichen 5% einzuverleiben. Ergebnis für die Aktionäre, die die jeweiligen Angebote bis dahin abgelehnt haben, wäre also, dass sie ihrer Aktien enteignet würden und keinen Gegenwert erhielten.