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ACHTUNG FALLE: Lifestyle-Inflation❗️und wie ich sie vermeiden werde💸🚫

Aktualisiert: 12. Dez 2019

Zum Thema Lifestyle-Inflation habe ich bereits vor einigen Tagen auf meinen Instagram-Account etwas gepostet und es bestand reger Diskussionsbedarf mit zahlreichen Beispielen. Da habe ich mir gedacht, es würde sich anbieten, auf das Thema nochmal etwas genauer einzugehen. Schonmal vorab: Im Beitrag der nächsten Woche werde ich Euch mal einen genaueren Einblick in meine monatlichen Ausgaben geben und Euch das Excel-Tool zeigen, dass ich dafür verwende, um diese zu tracken.🙇🏽‍♂️


Doch was genau ist mit dem Begriff der "Lifestyle-Inflation" eigentlich gemeint? Der Begriff macht v.a. in der Finanz-Community, unter Minimalisten, besonders aber unter Frugalisten immer mehr die Runde. Gemeint ist eine Situation (wie z.B. bei mir die Beendigung meines Studiums und der Eintritt in ein Angestellten-Verhältnis), in der sich schlagartig das Einkommen erhöht und in der sich die Ausgaben schlagartig anpassen, obwohl eigentlich keine zwingenden Mehrkosten entstanden sind.💸

Bevor ich jedoch ins Detail gehe, hier erstmal meine (finanzielle) Ausgangslage.


Meine Ausgangssituation

Wie Du vielleicht in meinem ersten Blogbeitrag gelesen hast, bin ich aktuell noch Student und schreibe meine Masterarbeit. Mein Studium sollte planmäßig im März / April enden, woraufhin ich erstmal einige Zeit in einem Angestelltenverhältnis verbringen werde. Jetzt höre ich schon einige Leute aufschreien und sagen: "Damit bist Du auf dem besten Weg ins Hamsterrad!"🐹 Aber mal langsam...

Ich habe aktuell als Student die Möglichkeit, ca. 500€ pro Monat am Aktienmarkt zu investieren. Grund dafür ist einerseits mein Werkstudentenjob, bei dem ich monatlich 800 - 1.200€ verdiene. Andererseits habe ich das Glück, dass meine Eltern sich dazu bereit erklärt haben, meine Miete (500€) bis zum Ende meines Studiums zu übernehmen und mich monatlich zusätzlich mit 500€ unterstützen. Ich darf ich mich glücklich schätzen, seit Oktober 2019 das Deutschlandstipendium (300€ monatlich) zu erhalten.💰

Da ich in den letzten Monaten immer mehr spare und teilweise Sparquoten von 70% erreiche, steht mir als Student also wohl überdurchschnittlich viel Geld zum Investieren zur Verfügung. Ich bin mir absolut bewusst, dass das nicht der Normalität entspricht und bin sehr dankbar dafür, dass sich mir solche Möglichkeiten ergeben.🤲🏽

Wie gesagt: Eine detaillierte Übersicht über meine Einnahmen und Ausgaben wirst Du in meinem nächsten Blogbeitrag lesen können.


Wie sähe meine Lifestyle-Inflation aus?💭

Wie würde sich in meiner Situation mit Start ins Berufsleben also eine Lifestyle-Inflation gestalten?

Dazu gehe ich davon aus, dass ich mit einem Masterabschluss zum Berufseinstieg unterdurchschnittlich verdiene und ca. 40.000€ brutto im Jahr haben werde. Nach allen Abzügen käme ich damit auf einen jährlichen Nettoverdienst von ca. 22.500€ (ohne 13. Gehalt, Bonus, Urlaubsgeld etc.). Monatlich wären das entsprechend 1.875€ Netto.


Dem stünden Miet-, Kfz-, Nahrungsmittelkosten sowie Kosten für Urlaub, Freizeit und sonstiges gegenüber. Wieviel bleibt da noch übrig? Dazu sei erwähnt, dass die Kosten, die Du hier findest, nicht exakt stimmen, sondern (abgesehen von den Mietkosten) geschätzt sind. Dabei habe ich bewusst etwas höhere Beträge gewählt, um einen Puffer zu haben.

  • Miete (warum & inkl. Internet): 600€ 🏡

  • Kfz: 150€ 🏎

  • Nahrungsmittel: 150€ 🍔

  • Urlaub: 200€ 🛫

  • Freizeit & Sonstiges: 100€ ⛳️

Sollten all' meine Annahmen korrekt sein, käme ich auf monatliche Kosten von ca. 1.300€. Bei einem Verdienst von 1.875€ blieben mir also noch knapp 600€, die ich monatlich am Aktienmarkt investieren könnte, ohne (❗️) irgendwelche Rücklagen für z.B. Autoreparaturen o.ä. getätigt zu haben.


Was würde eine Lifestyle-Inflation in einer solchen Situation nun also bedeuten? Leider wohl nicht viel: ich könnte die knapp 600€, die ich eigentlich sparen oder anlegen würde, auf die oben stehenden Kostenpunkte aufteilen - dann würde sich das Ganze wie folgt gestalten:

  • Miete (warum & inkl. Internet): 600€

  • Kfz: 250€

  • Nahrungsmittel: 200€

  • Urlaub: 300€

  • Freizeit & Sonstiges: 200€

Damit hätte ich nur noch ca. 250€ im Monat übrig, die ich z.B. mit einem ETF-Sparplan am Aktienmarkt investieren könnte oder auf dem Sparbuch der Inflation zum Fraß vorwerfen könnte.


Der Lifestyle-Inflation nicht ZUM OPFER FALLEN🚫

Doch was könnte man denn nun tun, um einem solchen Kostensprung eben nicht zum Opfer zu fallen? Du könntest natürlich Deine monatlichen Kosten senken. Problem dabei ist, dass Du Deine Kosten nicht unendlich senken kannst - ein bisschen Geld brauchst Du schließlich auch zum Leben.🤷🏽‍♂️

Der viel größere Hebel ist jedoch die Steigerung Deines Einkommens. Ob es sich dabei um aktives oder passives Einkommen handelt, ist dabei meines Erachtens auf kurze Sicht erst einmal nicht wichtig.

Hier findest Du eine kleine Übersicht über einige Vor- & Nachteile von aktivem und passivem Einkommen.

Vor- & Nachteile aktiven und passiven Einkommens

Ich werde versuchen, meine Ausgaben auch nach meinem Berufseinstieg für eine gewisse Zeit auf Studenten-Niveau zu halten. Erhöht sich gleichzeitig mein Einkommen, kann ich das gesamte zusätzliche Geld z.B. am Aktienmarkt investieren und habe ohne große Mühe meine monatlichen Investitionen drastisch erhöht.🤑

Leider habe ich erst seit Kurzem begonnen, so zu denken, doch vor immer mehr Käufen (Lebensmittel / Kleidung etc.) frage ich mich: „Brauche ich das wirklich?“ und meistens lautet die Antwort „Nein“.🚫


DU bist gefragt!

Jetzt bist Du gefragt! Kanntest Du den Begriff der Lifestyle-Inflation? Kennst Du jemanden, bei dem Sie zugeschlagen hat? Wie sieht es bei Dir aus: Sparst Du monatlich Geld und achtest auf deine Ausgaben oder gibst Du alles mit beiden Händen Monat für Monat aus?

Ich freue mich auf Eure Kommentare.☺️


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