ABGELTUNGSSTEUER

Die Abgeltungssteuer wird in der Regel als Quellensteuer von Banken, Sparkassen & sonstigen Depotverwaltern für alle Einkünfte aus Kapitalvermögen abgezogen und direkt an das Finanzamt überwiesen. Dazu zählen neben Zinsen auch Dividenden und 'normale' Veräußerungsgewinne.

Der Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt grundsätzlich bei 25%. Hinzu kommen der zu zahlende Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% der Abgeltungssteuer. Somit ist jeder, der Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt, dazu verpflichtet, mindestens 26,375% seiner Kapitalerträge an das Finanzamt abzuführen. Doch das geschieht, wie erwähnt, automatisch.

Zudem unterliegen Einkünfte aus Kapitalvermögen der Kirchensteuer (vorausgesetzt bei der jeweiligen Person handelt es sich um ein Kirchenmitglied. Diese beträgt 8% in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg; in den übrigen 14 Bundesländern liegt sie bei 9%. Bemessungsgrundlage ist dabei wiederum die Abgeltungssteuer. Auch um den Abzug der Kirchensteuer muss sich der Sparer nicht kümmern, da die Kirchenzugehörigkeit von Banken & Depotverwaltern seit 2015 eingesehen werden kann. 

Damit würde sich für die Einkünfte aus Kapitalvermögen eines Kirchenmitgliedes, die den Sparerpauschbetrag von 801€ übersteigen, eine Besteuerung eben dieser Einkünfte von insgesamt 27,82% in Bayern und Baden-Württemberg, sowie 27,99% in den restlichen Bundesländern ergeben.

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